Lokale Aktionsgruppe Landkreis Hof e.V.

LEADER Förderrichtlinie für den Zeitraum 2014 - 2020/23

Die vollständige Version der LEADER-Förderrichtlinie sowie alle weiteren aktuellen Merkblätter
finden Sie unter www.leader.bayern.de (Förderwegweiser -> LEADER 2014-2020) veröffentlicht.


Hier eine Auswahl wichtiger Förderrichtlinien, die für die LAG Landkreis Hof gelten:

  • Die LEADER-Förderung erfolgt als Projektförderung (Zuschüsse) im Wege der Anteilfinanzierung.
  • Die Umsatzsteuer ist nicht zuwendungsfähig.
  • Der Zuschuss beträgt bei produktiven Investitionen (mit Gewinnerzielungsabsicht)
    maximal 40% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
  • Bei Projekten zur Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie beträgt der Zuschuss
    maximal 60% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
  • Bei gebietsübergreifenden Kooperationsprojekten mit anderen Lokalen Aktionsgruppen
    beträgt der maximale Zuschuss 70%, transnational 80%.
  • Projekte dürfen vor Bewilligung grundsätzlich nicht begonnen sein.
    Im Einzelfall kann die Bewilligungsbehörde einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zustimmen.
  • Mittel anderer Geldgeber werden zur Finanzierung der zuwendungsfähigen Ausgaben herangezogen,
    sofern sie im Finanzierungsplan des Förderantrags enthalten sind. Treten solche Mittel nachträglich
    hinzu, sind sie als zusätzliche Deckungsmittel anteilig von der LEADER-Förderung abzuziehen.
  • Vom Antragsteller sind grundsätzlich mindestens 10% der zuwendungsfähigen Ausgaben aus Eigenmitteln aufzubringen.
  • Eigenleistungen können unter bestimmten Bedingungen als zuwendungsfähige Ausgaben anerkannt werden.
  • Nicht zuwendungsfähig sind Ausgaben für Ersatzbeschaffungen, Reparaturen und laufende Betriebsausgaben
    wie Telefongebühren, Mieten, Pachten, Betriebsmittel, Zinsen, Leasingkosten etc.
    Der Druck von Büchern, Karten, Broschüren etc. ist nur zuwendungsfähig, wenn diese kostenlos abgegeben werden.
    Ausgaben für den Erwerb von gebrauchter Technik und Ausstattung sind nicht zuwendungsfähig.
  • Der Zuschuss für Projekte ist grundsätzlich auf 200.000,-€ pro Projekt beschränkt.
    Die LAG kann eine Überschreitung beschließen, wenn das jeweilige Projekt zu mehr als einem Entwicklungs-
    und Handlungsziel der LES beiträgt und im Projektauswahlverfahren mindestens 80% der Maximalpunktzahl erreicht.
  • Projekte mit einem Zuschuss von weniger als 3.000,-€ werden nicht bewilligt.

 

Wie trifft die LAG ihre Entscheidungen über ein Projekt?

Projektträger wenden sich zunächst an die Geschäftsstelle der LAG Landkreis Hof e.V. im Landratsamt Hof. Der dortige Mitarbeiter, Herr Michael Stein, bespricht mit dem Projektträger die Projektidee und berät ihn hinsichtlich der Förderfähigkeit nach LEADER bzw. weist - falls die Förderfähigkeit nicht gegeben ist – auf eventuell vorhandene andere Fördermöglichkeiten hin. Besteht die Möglichkeit einer LEADER-Förderung wird das Projekt dem LAG-Vorstand zur Entscheidung vorgelegt.

Fällt diese Entscheidung positiv aus, kann der Projektträger mit diesem Beschluss einen Förderantrag nach LEADER beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Münchberg einreichen, welches für das LEADER-Programm in Oberfranken zuständig ist. Dieses entscheidet dann endgültig über die Förderung.

In der Praxis werden die Projekte bereits im Vorfeld eng mit dem Amt für Landwirtschaft in Münchberg abgestimmt, so dass nach einem positiven LAG-Beschluss und unter Einhaltung der notwendigen Formalien in der Regel von einer Förderung ausgegangen werden kann.


Möchten Sie ein Projekt bei der LAG Landkreis Hof einreichen?

Hier finden Sie zu Ihrer Orientierung die Mustervorlage einer Projektbeschreibung (Word-Datei) >

Hier finden Sie die Checkliste der Projektauswahlkriterien unserer LAG (.pdf-Datei) >